Die chinesische Nachtigall

maerchenwald chinesische nachtigallHört Kinder, die Geschichte der chinesischen Nachtigall:

Vor vielen 100 Jahren herrschte im fernen China ein gar mächtiger Kaiser mit Namen Pumipul. Dieser liebte den Gesang der Nachtigall über alles. Damit er dem Gesang ungestört lauschen konnte, ließ er für die Nachtigall einen wunderschönen Gartentempel, wie diesen erbauen. An jedem Morgen begab er sich zusammen mit seinem Hofstaat dort hin um zu lauschen.

Um sich beim Kaiser Pumipul besonders beliebt zu machen, schenkte ihm der König seines Nachbarvolkes eine Nachtigall aus purem Gold. Wenn man sie aufzog, bewegte sie sich richtig und gab sogar künstliche Töne von sich. So ging das viele Tage und Wochen hindurch. Die kleine graue Nachtigall aber wurde vergessen. Traurig darüber flog sie fort in einen tiefen dunklen Wald.

Wieder einmal ergab es sich, dass Kaiser Pumipul mit seinem Gefolge in das schöne Gartenhaus kam. - Gong! Da sagte der Zeremonienmeister: "Man bringe die goldene Nachtigall vor den erhabenen Kaiser Pumipul." Gong. Ohne ihren Gesang konnte er sich sein sonst so sorgenvolles Leben kaum mehr vorstellen. Der Kaiser schloss die Augen und nickte wohlgefällig als Zeichen seiner Freude. Da fing die Nachtigall an zu singen.

Als die Höflinge sahen, wie der Kaiser nickte, nickten auch sie eifrig und beflissen. Plötzlich geschah es. Tschu. Das feine Räderwerk der goldenen Nachtigall war zersprungen. Der Kaiser hörte auf zu nicken. Die Höflinge wurden vor Entsetzen starr und stumm.

Schreckensbleich rief der Zeremonienmeister: "Hinweg mit dem unwürdigen Ding! Aus den Augen des erhabenen Kaisers! Hinweg, hinweg, hinweg!"

Auch die Lakaien begannen vor Schreck zu zittern.

Man wollte den kaiserlichen Uhrmacher fragen, ob er nicht die Nachtigall wieder zum Singen bringen könnte.

Es dauerte nicht lange, als man mit der Nachricht kam, dass niemand, auch der kaiserliche Uhrmacher nicht, in der Lage war, das Räderwerk der Nachtigall zu reparieren. Als der Kaiser hörte, dass niemand sein geliebtes kleines Kunstwerk wieder erklingen lassen konnte, wurde er traurig und bald krank.

Davon hörte auch die kleine, graue Nachtigall, die sich tief in den dunklen Wald zurückgezogen hatte. Sogleich flog sie in des Kaisers Gartenhaus zurück und begann, wie in früheren Zeiten, ihr Lied zu singen.

Sein Kopfnicken bedeutete jetzt aber nicht nur Wohlgefallen sondern auch Dankbarkeit. Die Höflinge bemühten sich durch ihr Kopfnicken ihrerseits dem Kaiser zuzustimmen.

Kaiser Pumipul aber lebte noch lange Jahre im fernen China und wenn er nicht gestorben ist, lebt er vielleicht heute noch.

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